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Dienstag, 21. Juli 2015

Nochmal Liselotte Hoppenstedts

Wenn man mal im Näh-Flow ist, sollte man dran bleiben.
Deshalb sind in den letzten Tagen noch ein paar Liselotte Hoppenstedts (oder wie heißt das in der Mehrzahl?) entstanden.
Die Plotterdateien waren zum  größten Teil Freebies.
Den Plott mit "Lebe, Liebe, Lache" habe ich tatsächlich erst beim dritten Anlauf hinbekommen. Zuerst die Folie falsch herum, also mit Träger nach oben, geschnitten. Dann zwar richtig herum, aber nicht gespiegelt. Beim dritten Mal dann aber mit Erfolg.


An meiner Farbauswahl muss ich noch Arbeiten. Vor allem bei der gelben Kosmetiktasche sieht man den Aufdruck kaum. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber Übung macht den Meister.
Von daher wird wahrscheinlich hier in nächster Zeit mehr geplottert.

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 7. Juli 2015

Von lange gehegten Schnittmusterträumen und Freitzeitaktivitäten im Hochsommer

Als ich anfing in die Nähwelt der Blogger einzutauchen, war einer der ersten Blogs die ich intensiv und begeistert gelesen habe was eigenes.
Wenn man Bines Blog durchstöbert kann man sich ganz hervorragend inspirieren lassen. Und zwangläufig stößt man auf das Schnittmuster Lieselotte Hoppenstedt.
Lange bin ich darum herumgeschlichen. Ich habe ja bereits hunderte Anleitungen für Kosmetiktäschchen. Aber immer wieder entdeckte ich neue, wunderschöne Exemplare im Internet.
Also habe ich mir einen lang gehegten Schnittmustertraum entdeckt und einfach zugeschlagen.

Aber nur ein einfaches Kosmetiktäschchen war mir zu öde. Und da ich bei den hochsommerlichen Temperaturen unglaublich Lust hatte mal wieder den Plotter anzuwerfen, habe ich meine Liselottes ein bisschen aufgepimpt.
Ich weiß zwar nicht warum ich bei fast 40 Grad draußen, unbedingt Plotter und Presse anwerfen musste anstatt mir eine etwas kühlere Beschäftigung zu suchen. Aber solchen Begehrlichkeiten muss man manchmal einfach nachgeben, auch wenn es unvernünftig ist.

Entstanden sind zwei Liselotte Hoppenstedts. Einmal mit einem Freebie von Tag für Ideen. Wer den Blog noch nicht kennt, unbedingt mal reinschauen. Auch dort kann man sich wunderbar inspirieren lassen.
Das Papierschiff ist aus der Datei Küstenleben von Kleine Göre. Wer einen Plotter besitzt und nicht zu viel Geld für umfangreiche Plotterdateien ausgeben will, sollte unbedingt mal dort stöbern gehen. Ich könnte dort den Einkaufswagen picke-packe voll machen.



Ich bin also gerade im Kosmetiktäschchen Produktionsmodus. Die nächsten liegen schon zugeschnitten auf dem Tisch und die Plotterdateien sind schon ausgewählt.
Dann mache ich mich mal auf ans Werk.
Was macht ihr bei diesen Temperaturen?


Liebste Grüße

Fräulein Mai

Ach ja, ich verlinke natürlich auch bei Handmade on Tuesday

Mittwoch, 3. Juni 2015

Kleine Evi - nochmal

Ich melde mich zurück aus der Internetfreien Phase. Wurde ja auch Zeit. Glücklicherweise funktioniert jetzt wieder alles und ich kann wieder rege am Bloggerleben teilnehmen.

Zum Einstand zeige ich euch nochmal eine kleine Evi nach dem Freebook von den Elberbsen. Ich liebe den Schnitt und habe ihn schon einige Male genäht. Besonders gut gefällt er mir mit Plotterschrift geziert. Das habe ich euch hier gezeigt.
Weil sich die "beste Mama" sehr über ihr Täschchen gefreut hat, hat sie zum Geburtstag einer lieben Kollegin die Kosmetiktasche mit ihrem Namen drauf geordert.


Ich liebe ja den Retro Stoff der Tasche. Damit habe ich die Pinnwand schon bezogen weil ich ihn so schön fand. Leider neigt er sich langsam dem Ende zu.

Übrigens habe ich die Fotos auf meinem neuen Balkon in der Abendsonne geschossen. Das nächste Mal warte ich einen windstillen Tag ab. Dann schlägt der Untergrund auch nicht endlose Falten. Aber das Licht gefällt mir schon mal sehr gut.


Jetzt hoffe ich mal, dass ich bald wieder im Blogger-Flow bin. Momentan ordne ich noch Bilder. Auch das will erledigt werden.


Liebste Grüße

Fräulein Mai

Donnerstag, 2. April 2015

Shirts aufgepimpt

Ich war letzte Woche ausgiebig shoppen. Der Frühling kommt und dafür muss eingekauft werden. Allerdings sind die Trendfarben diesen Jahres nicht unbedingt mein Ding. Ich kann mich weder mit Pastelltönen noch mit Grau-Neonorange-Kombis anfreunden. Als rothaarige doppelt schwer, da man ja von Natur aus nicht alles tragen kann.
Aber wenn man einen Plotter zu Hause stehen hat, kann man sich schlichte Tops einfach selber aufpimpen.
Das erste mal das ich mich an Kleidung aufhübschen probiere.
Ein Shirt habe ich mit dem Freebie Liebesfeder von FeeFeeFeenwald aus Flexfolie verschönert. Auch den ersten Waschgang hat es bereits erfolgreich absolviert. Alles hat bombenfest gehalten.


Leider habe ich erst beim Folie heraus suchen festgestellt das es schön ist einen Plan zu haben, aber ein bisschen Vorbereitung vielleicht nicht schlecht wäre. Zuerst hatte ich keine Flexfolie in der passenden Farbe. Glücklicherweise war noch Flockfolie da. Eine andere Farbe des Shirts wäre ebenfalls nicht schlecht gewesen. Aber ich wollte unbedingt einen Mops auf dem T-shirt. 
Ich habe ja bereits erzählt das ich Hug the Pug von Frl. Päng gewonnen habe. Und wenn ich mir dann mal was einbilde, dann muss es auch so gemacht werden...
Jetzt sieht man den leider Mops nicht so gut wie ich es mir gewünscht hatte. Trotzdem liebe ich es und trage es voller Stolz. Nach der ersten Wäsche musste ich noch mal nachpressen. An den Stellen, an denen sich die Flockfolie überlagerte, löste sich das Motiv. Aber jetzt hält es auch dort fest. 





Habt ihr schon Kleidung für euch selbst gepimpt? Ich vermute mal, dass die beiden nicht die letzten Shirts waren, die aufgehübscht in meinen Kleiderschrank wandern.
Und ab mit meinen neuen Oberteilen zu Rums. 

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 17. März 2015

Let´s Gassi Bag die zweite

Ich hatte euch ja letzte Woche hier gesagt, dass eine weitere Let´s Gassi Bag entstanden ist.
Eine andere Hundefreundin hat sich eine Leckerli-Tasche gewünscht mit dem Namen ihres Lieblings. Und diesen Wunsch habe ich natürlich gerne erfüllt.
Also ohne große Worte diesmal, die Zweite Let´s Gassi Bag nach dem Schnittmuster von LunaJu.


Eines muss ich noch schnell erzählen, weil ich mich gar so freue. Und zwar habe ich bei Bunte Knete von Frl. Päng eine Plotterdatei gewonnen. Dreimal dürft ihr raten, für welche ich mich wohl entschieden habe. Hug the Pug, Hundemotive und ein Mops zum knutschen. Schon lange bin ich um die Datei schon herum geschlichen. Jetzt ist sie mein! Und ich hab schon tausend Ideen was ich alles mit dem süßen Motiv verschönern könnte.
Ich hoffe ich kann euch bald was zeigen.

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Donnerstag, 12. März 2015

Let´s Gassi Bag, Herzenshund, Rums

Liebe auf den ersten Blick. Bei beiden. Er hat mich ausgesucht, und ich ihn. Schicksal, da bin ich sicher. Und immer noch zaubert er mir jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht. Selbst wenn ich einen ganz schwarzen Tag habe, heitert er mich auf. Ein echter Herzenshund eben. 

Seit einiger Zeit gehen wir fast wöchentlich in die Hundeschule. 
Dafür hatte ich mir letztes Jahr die HipBag von Schnabelina genäht. Für den Sommer super praktikabel um Leckerchen und anderes Zubehör zu verstauen. Im Winter allerdings, mit dicker Winterjacke drüber sehr unpraktisch. 
Deshalb hab ich mir jetzt eine Let´s Gassi Bag genäht, nach dieser Anleitung von LunaJu. Das Erstlingswerk habe ich euch kurz vor Weihnachten schon mal hier gezeigt. 
Nur der Aufdruck sollte anders sein. Also schnell den Plotter angeworfen. Und wenn man schon mal dabei ist, kann man auch noch ein bisschen was zum aufhübschen plotten, Herzchen zum Beispiel. 
Genau mein Ding. Aus alten Jeans, ein bisschen Pink, ein paar Herzen...



Den Praxistest muss sie erst noch bestehen. Aber ich habe nicht wirklich Bedenken. 
Natürlich darf die Let´s Gassi Bag zu Rums. 
Es ist noch eine Leckerli-Tasche entstanden. Zeige ich euch dann das nächste Mal. Die ist nämlich nicht für mich. 

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Donnerstag, 15. Januar 2015

Erste Hilfe RUMS

Am Dienstag habe ich euch hier eine kleine Review über die HappyPress gepostet.
Heute zeige ich euch die ersten Ergebnisse mit der Transferpresse.
Kennt ihr das auch? Absolutes Chaos in der Handtasche, alles fliegt kreuz und quer herum. Und ich habe Kopfschmerzen. Da müsste doch noch, irgendwo eine Kopfschmerztablette sein. Stundenlanges wühlen in den Untiefen der Tasche, nichts. Also doch eine von der Shoppingbegleitung leihen.
Mit Sicherheit habe ich die Tablette dann in der Hand wenn ich sie gerade nicht suche und keine Kopfschmerzen mehr habe. Zum Beispiel auf der Suche nach meinem Schlüssel, oder dem Handy oder, oder, oder.
Damit ist jetzt Schluss. Denn ich habe mir ein schickes 1. Hilfe Täschchen geplottet und genäht. Jeans-Upcycling, da es mein erster Versuch mit der Transferpresse war und ich keinen guten Stoff ruinieren wollte. Wie berichtet ist es einwandfrei geglückt.
Der Aufdruck ist aus roter Flockfolie von Plottermarie.
Innen konnte ich größere Abschnitte aus der Restekiste verwenden. Eine Schlaufe mit Schlüsselring um sie am Taschenkarabiner befestigen zu können. Fertig!



Eine darf bei mir bleiben und Platz in meiner Handtasche nehmen. Mit allen nötigen erste Hilfe Utensilien die Frau so braucht. 
Die andere werde ich weitergeben. So ein Täschchen kann doch jede Frau brauchen. 
Und ab damit zu RUMS. Ich geh dann schon mal schauen was die anderen so gezaubert haben. 

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 13. Januar 2015

HappyPress - neues Schätzchen, erste Eindrücke

Ein neues Spielzeug ist in mein Nähzimmer gezogen.
Aufgrund der Feiertage musste ich ein wenig länger darauf warten und war schon ganz ungeduldig. Letzte Woche ist sie eingezogen und ich möchte euch einen ersten Eindruck über die HappyPress geben.
Ich muss sie natürlich noch ganz ausführlich testen. Aber ein paar mal durfte sie schon pressen und ich kann euch schon einige Dinge schildern.

Erstmal zu den technischen Daten:

- 700 Watt / 230 V
- Größe Presse: ca. 35 x 36 cm
- Größe Bedienteil: ca. 20 x 15 cm
- Größe Heizplatte: 30 x 21 cm
- Gewicht: ca. 11 kg

Die Presse besteht aus der Presse selbst und einem Bedienteil mit LED Display.





Hier seht ihr das Bedienteil. Die Handhabung ist denkbar einfach. Es gibt nur drei Knöpfe mit denen man die Temperatur einstellen und bestätigen kann. Außerdem 2 Lämpchen, die anzeigen, in welchem Modus man sich befindet. 




Zur Bedienung des gesamten Gerätes. Ich habe das Gerät auf meinem Zuschneidetisch aufgestellt. Es sollte natürlich einen sicheren, geraden Stand haben. 
Wenn alle Kabel angeschlossen sind, kann man am Bedienfeld das Gerät einschalten und die genaue Temperatur eingeben. Diese kann man in 1 Grad-Schritten genau von 96°C bis 221°C einstellen.
Dann heißt es abwarten, bis die Presse, bei geöffneter Platte, aufgeheizt hat. 
Man muss schon ein wenig warten, bis es soweit ist. Ich finde das nicht weiter schlimm, in der Zeit kann man etwas anderes machen. Oder, wie ich, das entgitterte Motiv noch ein paar Mal auf dem Stoff herum schieben um die optimale Position zu finden. 
Ich hatte zunächst Bedenken, dass das Gerät unangenehm riechen könnte (ist bei meiner normalen Bügelpresse der Fall). Das hat sich zum Glück nicht bestätigt. 



Jetzt den Stoff auf die Platte legen, wenn man möchte nochmal vorpressen, Motiv auflegen, Backpapier darüber, Presse schließen. Zählen muss man selbst. Aber das ist ja das geringste Problem.
Presse öffnen und vorsichtig den Stoff aus dem Gerät nehmen.

Ich bin ganz begeistert von meinem neuen Schätzchen. Denn auch den Härtetest mit rubbeln und reiben haben die aufgepressten Flex- und Flockfolien überlebt.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Fragen beantworten, die ich im Internet häufiger lesen konnte.
Die Presse ist nicht riesig, ein wenig Platz braucht man dennoch dafür. Man bringt sie aber unter. Bei mir steht sie momentan unter meinem Zuschneidetisch auf dem Boden.
Das das Gehäuse der Presse heiß wird, und man sie deshalb nicht auf einen Tisch stellen könnte, stimmt nicht. Meine Presse war am Unterteil auch im aufgeheizten Zustand kalt und meine Tischplatte hat keinerlei Schaden genommen.
Das Gewicht von 11 Kilo sollte jedes stabile Möbelstück aushalten. Auf ein Bügelbrett würde ich sie nicht stellen.
Die letzte und wichtigste Frage: Braucht man sowas?
Was soll ich dazu sagen. Natürlich nicht.
Aaaaber: wenn man gerne mit dem Plotter arbeitet und Stoff oder Kleidung bedruckt ist eine Transferpresse durchaus nützlich. Ich habe zuvor mit dem Bügeleisen die Motive aufgebracht. Mehrere Male musste ich den Stoff weg werfen weil die Folie verschmort war. Außerdem ist mir auch schon die Folie unter dem Bügeleisen verrutscht, was den Druck sehr unschön und evtl. auch wieder unbrauchbar macht.
Wen das alles nicht stört bzw. mit der Bügel-Methode gut zurecht kommt, kann getrost auf eine Presse verzichten.
Ich habe mich letztlich für die HappyPress entschieden, da ich über die anderen gängigen Pressen ganz unterschiedliche Meinungen gelesen habe. Von: hält die Temperatur nicht konstant, bis hin zu: viel zu schwer und unhandlich war alles dabei. Deshalb die kleinere, kompakte HappyPress.
Gekauft habe ich übrigens hier.


Ich hoffe ich konnte die meisten Fragen beantworten. Wer noch etwas wissen möchte, immer raus damit. Vielleicht kann ich Helfen. Im Internet findet man leider im Moment nur spärliche Informationen.
Über Haltbarkeit der geplotteten Motive kann ich übrigens noch nichts sagen. Dazu muss ich meine bedruckten Shirts noch ein paar Mal waschen.

So, ich geh dann mal weiter plotten und bügeln.

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 18. November 2014

Noch mehr Kalender

Diesmal allerdings nicht für mich.
Ich hatte hier noch 2 mm Filz liegen und wusste nicht so recht was ich damit anfangen sollte. Als ich mir dann meine kleine Kalenderhülle genäht hatte, gefiel sie mir so gut, dass ich den Filz und meinen Plotter heraus holte. Bei einer Shoppingtour in Nürnberg kaufte ich 3 schwarze, einfache Din A 5 Kalender bei Nanu Nana. Dieser Laden hätte übrigens Potential mein neues Lieblingsgeschäft zu werden. So schönen Krimskrams und viel BlingBling :-)



Der untere war sozusagen mein Testobjekt und prompt hatte ich die Sprechblase zu weit rechts aufgebügelt. Um den Kalender noch zu retten, habe ich das Motiv ausgeschnitten und auf eine zweite Hülle appliziert.
Filz vernähen macht mir erstaunlicherweise viel Spaß. Man braucht keine Wendeöffnung, hat keine Nahtzugaben die man zurückschneiden muss und auch das lästige Bügeln fällt beinahe weg.

Habt ihr schon Kalenderhüllen selbst genäht? Und  wie und wo notiert ihr eure Termine?

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Donnerstag, 13. November 2014

Das nächste Jahr kann kommen

Ich wäre nämlich soweit. Mein Kalender für 2015 ist fertig.
Die letzten Jahre hatte ich eine bestickte Kalenderhülle für einen DIN A 5 Kalender. Allerdings mochte ich ihn nicht gerne in der Handtasche mitnehmen, weil er zu groß dafür ist. Also alle wichtigen Termine auf Zettelchen geschrieben, die dann lose in der Tasche herum lagen. Das nervt auf Dauer.
Deshalb habe ich mir eine Kalenderhülle im kleineren Format genäht und beplottet.



Den Spruch habe ich mal in einem Geschenkeladen auf einem Brillenputztuch gelesen. 
Und da ich Fencheltee hasse und Schokolade liebe, passt er zu mir wie die Faust aufs Auge. 
Der Filz war mal ein Tischläufer vom Discounter. Das zusammen nähen war aufgrund der Dicke des Filzes nicht ganz so einfach. 

Und ab mit meinem neuen Kalender zu RUMS. 

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 11. November 2014

Auflösung Teaser

Letzte Woche habe ich euch hier einen kleinen Ausschnitt gezeigt.
Heute möchte ich auflösen, denn das Geschenk wurde überreicht. Der Teaser hat die Spannung noch mal hoch gehalten, denn das Kissen war für meine Mama. Und sie ist eine fleißige Blogleserin :-)
Im Sommer habe ich bei Aprilkind ein DIY-Set für ein Wendekissen gewonnen.
Im Kommentar, mit dem ich gewonnen habe, schrieb ich, dass ich das Kissen für meine Mama machen würde.
Weil sie meine große kreative Stütze ist. Nicht nur, dass ich die Kreativ-Gene vermutlich von ihr geerbt habe. Sie ist auf jedes meiner Werke stolz und steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Ich glaube, ich hätte mir einiges nicht zugetraut, wenn sie nicht wäre. Danke Mama - du bist die Beste!

Deshalb musste das Kissen etwas besonderes werden. Und das dauert manchmal ein wenig. Ich habe lange nach einem passenden Spruch gesucht und war mir über die Gestaltung insgesamt nicht sicher. Die Farben hat sich meine Mama übrigens selbst ausgesucht.
Sie hat sich sehr gefreut. Und ich mich auch - denn manchmal macht schenken mehr Spaß als beschenkt zu werden.


Den Spruch habe ich geplottet. Das aufbügeln des größeren Motives hat mich einiges an Nerven und 2 Fehlversuche gekostet. Aber letztlich ist es doch geglückt.
Wer Interesse am E-book für das Wendekissen hat, der findet es hier. Es ist alles toll bebildert und genau beschrieben.


Liebste Grüße

Fräulein Mai

Sonntag, 9. November 2014

What´s on my table #17

Letzte Woche war es etwas stiller hier auf dem Blog. Nicht im Leben Nr. 1. Daher musste der Donnerstags-Post ausfallen.
Untätig war ich trotzdem nicht. Und auch heute liegt etwas auf meinem Tisch.
Mein Plotter läuft die letzten Tage häufig und ich bin immer noch sehr glücklich mit der Anschaffung.
Trotzdem muss ich noch ein wenig an der Kommunikation mit dem neuen Schätzchen arbeiten. Nicht immer geht alles glatt.
Daher bin ich immer ganz erleichter wenn nach dem Entgittern ein komplettes, schönes Motiv vor mir liegt.


Was aus meinen geplotteten Schriftzügen wird, zeige ich euch bald.

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Dienstag, 21. Oktober 2014

Zweiter Versuch mit Vinylfolie

Ein weiterer Versuch mit dem Plotter und Vinylfolie.
Nachdem die Folie für das Reh das ich euch hier gezeigt habe bereits angeschnitten war, wollte ich sie nicht einfach weg legen.
Ich habe in bisschen im www gestöbert und auf dem Blog  Kleiner Hase ein DIY gefunden, bei dem man die Vinylfolie auf Geschirr brennen kann.
Zufällig hatte ich noch  eine weiße Tasse vom Möbelschweden im Schrank. Die schrie quasi nach einer Verschönerung.
Der Schriftzug "Hello Beautiful" war bei mir in der Bibliothek des Silhouette Studio vorinstalliert. Die Schrift gerade auf die Tasse zu bekommen war eine Herausforderung. Und weil mir die Tasse noch ein wenig zu nackt war, habe ich noch drei Wolken geplottet und aufgeklebt.
Dann bei 150 Grad für 60 Minuten im Backofen schmoren lassen. Aufpassen das man sich beim herausholen des Geschirrs nicht die Finger verbrennt und fertig ist die Tasse.
Der Schriftzug ist ganz toll geworden. Die Wolken allerdings haben dicke Blasen bzw. nach dem abkühlen eine ganz unebene Oberfläche bekommen. Naja, kann ja nicht alles perfekt werden. Und sie ist trotzdem meine momentane Lieblings-Teetasse.


Habt ihr schon Erfahrungen mit Vinylfolie auf Geschirr? Oder Tipps was man sonst noch so mit Vinylfolie anfangen kann außer Wandtatoos oder Autoaufkleber?

Liebste Grüße

Fräulein Mai

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Erste Plotter-Gehversuche

Beim letzten WOMT habe ich euch bereits von meinem neuen Schätzchen berichtet. 
Trotz der Prüfungen, die jetzt glücklicherweise abgeschlossen sind, konnte ich mich ausreichend mit dem Silhouette Studio beschäftigen. Davor hatte ich im Vorfeld am meisten Bammel. Unbegründet, wie sich heraus gestellt hat. Dank vieler Anleitungs-Videos und Tutorials kommt man schnell in die Materie und das Programm ist wirklich kinderleicht zu verstehen. 
Nachdem ich die ersten kostenlosen Plottermotive herunter geladen und bearbeitet hatte stellte sich ein erneutes Problem. 
Ich hatte bei Plottermarie dieses Starterpaket bestellt (von mir eine absolute Empfehlung für diesen Shop - tolles Preis-Leistungsverhältnis, super schnelle Lieferung). 
Im Set auch Flex-, Flock- und Vinylfolie. Und wie bei neuen Stoffen auch, hatte ich starke Hemmungen eine Packung der Folien zu öffnen und los zu legen. Geht euch das auch so? Ich überlege dann immer hin und her und muss mich richtiggehend überwinden den ersten "Schnitt" zu machen.
Letztlich habe ich mich für Vinylfolie entschieden, da ich dachte, die tut mir am wenigsten weh wenn ich da eine verschneide. 
Vielleicht nicht die Beste Idee. Im nachhinein glaube ich, mit der Vinyl die komplizierteste Folie für Anfänger erwischt zu haben. Erstmal hat der Plotter gar nichts geschnitten, dann hat er das Komplette Motiv mit Trägerfolie darunter ausgeschnitten und ich bekam es nicht mehr von der Matte. Also habe ich das Motiv mit der Transferfolie direkt von der Matte abgezogen. Nächstes Problem: ich hatte mir eine ziemlich filigrane Datei ausgesucht und bekam dadurch manche Außenlinien gar nicht, nicht komplett oder nur zerrissen ab. 
Trotzdem habe ich weiter gemacht und mein Reh auf meine Magnetwand übertragen. 

 
Wer das Orginal kennt, erkennt vielleicht die kleinen Fehler. Ich bin ganz zufrieden, dafür das es meine ersten Plotter Geh-Versuche waren. Und das kleine Reh ist zu niedlich (hier klicken für die kostenlose Plotterdatei). 

Liebste Grüße

Fräulein Mai