Ein langer Titel für den ersten Post seit einigen Wochen.
Der Umzug ist geschafft, so langsam werden die Kartons weniger und das Chaos lichtet sich. Jetzt darf Stück für Stück Ordnung und Ruhe einkehren.
Am ersten Tag in der neuen Wohnung habe ich als erstes meine Nähmaschinen ausgepackt und auf ihren neuen Platz gebracht. Ich hab die beiden Damen nämlich wirklich vermisst. Sie haben es auch wirklich nicht verdient, länger als unbedingt nötig in Kisten rum zu stehen.
Die ersten Ausbesserungsarbeiten (Hosen flicken, Bündchen wieder fest nähen usw.) durften sie auch schon erledigen.
Man genießt die Näh-Therapie-Zeit wieder so richtig wenn man es länger nicht einrichten konnte :-)
Nun aber zum Titel dieses Posts.
Als ich das e-book Lady Mariella von Mialuna im Internet entdeckte, habe ich mich sofort verliebt. Beim stöbern durch Marias Blog habe ich festgestellt, dass ich ihren Stil sehr mag. Es wird also definitiv nicht das letzte Kleidungsstück nach einem ihrer Schnitte sein.
Ich mag im Moment den maritimen Look sehr und da gefielen mir die Probeshirts von Maria besonders gut.
Beim Kauf von e-books (gerade für Oberbekleidung) tue ich mir sehr schwer mit dem ermitteln der benötigten Größe. Lady Mariella gibt es in Größe 34-46, Big Lady Mariella von 46 bis 56. In der Beschreibung des jeweiligen e-books gab es eine Maßtabelle, nach der man die Größe ermitteln konnte. Gemessen und festgestellt, dass es in diesem Fall eine 46 werden muss.
Als ich das e-book dann im Nähkurs zeigte, meinte die Kursleiterin bereits, es käme ihr sehr knapp vor. Wir haben dann nochmal 2 cm an den seitlichen Kanten zugegeben. Außerdem mag ich meine Shirts gerne etwas länger, also den unteren Saum um 5 cm verlängert (eigenmächtig).
Der Glücksgriff ist in diesem Fall eindeutig der Stoff. Entdeckt in einem schnuckeligen kleinen Stoffladen an einem Sonntag bei einem Markttag. Auch hier stellte sich sofort das "ich-bin-so-verknallt"-Gefühl ein und ich sicherte mir 2 Meter des Schätzchens + rotem Bündchen.
Zuschneiden und die Anleitung befolgen waren wirklich easy. Das e-book ist super beschrieben und bebildert und das zusätzliche Video macht es ganz leicht.
Mein erstes Shirt übrigens, dass komplett mit meiner Overlock genäht wurde.
Etwas enttäuscht war ich dann allerdings bei der ersten Anprobe. Die Vorderseite sitzt genau wie ich sie haben wollte, die Rückseite schlägt aber ordentlich Falten und sitzt nicht gut.
Also Shirt eingepackt und mit zum Nähkurs genommen. Gott sei Dank gibt es echte Profis die Hilfe wissen.
Falten schlägt das Shirt da ich ja um 5 cm verlängert habe und es jetzt auf der Hüfte anliegt. Dadurch schiebt sich der Stoff bei jeder Bewegung nach oben in den Taillenbereich.
Im Nähkus haben wir den Saum dann wieder um einige cm gekürzt. Jetzt gefällt es mir weitaus besser. Ein geglückter Rettungsversuch also.
Richtig zufrieden bin ich allerdings trotzdem nicht. Was an meinem Fehlkauf liegt. Ich hätte einfach statt Lady Marielle, das e-book Big Lady Mariella kaufen sollen um das Shirt dann nochmal eine Nummer Größer zu nähen.
(Mir ist trotzdem nicht klar, warum zwischen meiner normalen Konfektionsgröße und der beim e-book 2 Größen liegen. Das ist, zugegeben, etwas frustrierend.)
Und wer bis hierher durchgehalten hat, der darf jetzt noch Bilder kucken ;-)
Den Ausschnitt habe ich mit einem Kam Snap versehen. Das wäre dann auch die Stelle am Shirt die mir am Besten gefällt. Die Ausschnittlösung ist einfach der Hammer.
Ich hatte das T-shirt jetzt schon einige Male an, wurde schon öfter darauf angesprochen und fühle mich mittlerweile sehr wohl darin. Also letztlich ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis.
Selbstverständlich darf meine Lady Mariella jetzt auch zu Rums.
Jetzt widme ich mich weiter meinen übrigen Kartons und schaffe noch ein wenig Ordnung. Dann habe ich hoffentlich bald wieder viel Zeit für gemütliche Stunden an der Nähmaschine.
Liebste Grüße
Fräulein Mai
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Donnerstag, 7. Mai 2015
Donnerstag, 5. März 2015
Utensilo für die Overlock
Ein großes Kompliment an das Team vom Nähpark. Am Montag bestellt und am Dienstag konnte ich meine Bernina 800 dl schon auspacken und ein wenig probieren. Eine tolle Maschine, die jetzt auf Herz und Nieren getestet und geprüft wird. Eine gewisse Grundsympathie ist schonmal vorhanden.
Was mir allerdings nicht so gefiel war das Plastiktütchen in dem das Zubehör geliefert wurde. Da musste schnell eine Lösung her.
Und das natürlich am Besten selbst genäht.
Also ein ruck-zuck Utensilo in Lieblingsstoffen unter der Nähmaschine hervor gezaubert und schon ist alles Stilecht untergebracht. Sogar die Konen haben noch ihren Platz darin gefunden.
Dank des Sonnenscheines heute, habe ich das erste Foto des Jahres mit einem wundervollen Sonnenstreifen produziert. Ich sehe es als Vorbote des Frühlings und helfe nicht mit Bildbearbeitung nach, sondern lasse es so wie es ist :-)
Jetzt schicke ich mein Utensilo zu Rums. Auch wenn es nur etwas Kleines geworden ist, diese Woche.
Liebste Grüße
Fräulein Mai
Dienstag, 3. März 2015
Was geht ab - Nähkurs und ein lang gehegter Wunsch
Heute ein Post der ganz ohne Fotos auskommen muss. Nicht nur wegen des schlechten Wetters, auch wegen der Nachtschicht. Im Winter doppelt blöd. Man geht im dunkeln ins Bett und steht auch im dunkeln wieder auf. Von der Sonne bekommt man überhaupt gar nichts mit.
Nichts desto trotz wollte ich euch auf den neuesten Stand bringen.
Der Nähkurs hat letzte Woche angefangen. Eine tolle Gruppe, bestehend aus 6 Damen und der Kursleiterin, hat sich zusammen gefunden. Jede von uns hat einen ganz anderen Wissensstand und völlig unterschiedliche Projekte für den Kurs.
Im ersten Moment wurde mir ein wenig übel, als meine Tischnachbarin eine wunderschöne, selbstgenähte Jacke aus der Tüte zauberte und nur noch Hilfe beim schließen des Innenfutters bräuchte.
Sehr angenehm fand ich, dass sich alle gegenseitig unterstützt haben. Wir haben ganz viel über das nähen im allgemeinen, Tipps und Tricks, Material, Stoff-Shopping usw. geplaudert.
Die erste Stunde war also ganz großartig und ich bin froh, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.
Das Wickelkleid das ich nähen möchte, wird gerade von mir zugeschnitten. Wir brauchten etwas länger das Schnittmuster bzw. die Anleitung zu verstehen, da es in ganz fürchterliches Deutsch übersetzt ist und dann auch noch einige Schnittmusterbögen doppelt waren. Wir mussten also erstmal alles auseinander sortieren und ordnen. Daher habe ich es gerade mal geschafft, die einzelnen Schnittteile auszuschneiden und auf den Stoff zu stecken.
Diese Woche ist kein Kurs. Eine Hausaufgabe habe ich neben dem Zuschneiden trotzdem noch. Ich muss noch Einlage und Nahtband besorgen.
Und jetzt zum lang gehegten Wunsch den ich ja im Titel schon erwähnt habe.
Seit einiger Zeit geht mir immer wieder eine Overlock durch den Kopf.Brauch man eine solche Maschine, oder eher nicht. Und was ist dran an den Horror-Geschichten die im Internet über das einfädeln, Fadenspannung usw. kursieren?
Also vertagte ich erstmal eine Entscheidung.
Blöd nur, wenn man bei einem Stadtbummel direkt am Nähmaschinenfachhandel vorbei läuft, keine Kunden im Laden sind und man aus einer spontanen Eingebung einfach rein geht und mal nachfragt.
Bei der Beratung konnte ich ein Modell auch testen. Plötzlich waren meine Bedenken verflogen und es war ganz klar, dass ich unbedingt eine Overlock brauche.
Ein wenig geärgert hat mich dann aber das Verhalten der Verkäuferin auf meinen Wunsch eine Nacht über die Entscheidung schlafen zu wollen.
Plötzlich war die Maschine nur noch zweimal vorhanden, das Angebot 10% zu sparen nur noch für diese beiden gültig, am nächsten Tag wären sie dann wieder 100 Euro teurer und am besten sollte ich sie gleich kaufen. Außerdem störte mich, dass es nur Maschinen von einer Marke im Geschäft gab. Ich hätte gerne verschiedene Modelle verglichen.
Was soll ich sagen. Ich mag es nicht, unter Druck gesetzt zu werden und verließ den Laden ohne Overlock. Trotzdem ging mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf und ich führte ein langes Telefonat mit einer netten Dame von Nähpark.
Heute habe ich sie bestellt (eine Bernina 800 dl ist es geworden). Und obwohl ich immer gerne die Händler vor Ort unterstütze und gerade bei großer Technik ein Fan von Kundendienst in der Nähe bin, war mir dieser Service keine 200 Euro wert. Denn soviel weniger hat sie im Internet letztlich gekostet.
Jetzt bin ich schon ganz aufgeregt. Habe mich, dank einer Kollegin, mit Fachliteratur eingedeckt und unzählige Videos und Anleitungen angesehen. Hoffentlich kommt sie bald. Ich freu mich.
Ich werde natürlich berichten, wenn meine Bernina da ist und ich erste Erfahrungen gemacht habe.
Liebste Grüße
Fräulein Mai
Nichts desto trotz wollte ich euch auf den neuesten Stand bringen.
Der Nähkurs hat letzte Woche angefangen. Eine tolle Gruppe, bestehend aus 6 Damen und der Kursleiterin, hat sich zusammen gefunden. Jede von uns hat einen ganz anderen Wissensstand und völlig unterschiedliche Projekte für den Kurs.
Im ersten Moment wurde mir ein wenig übel, als meine Tischnachbarin eine wunderschöne, selbstgenähte Jacke aus der Tüte zauberte und nur noch Hilfe beim schließen des Innenfutters bräuchte.
Sehr angenehm fand ich, dass sich alle gegenseitig unterstützt haben. Wir haben ganz viel über das nähen im allgemeinen, Tipps und Tricks, Material, Stoff-Shopping usw. geplaudert.
Die erste Stunde war also ganz großartig und ich bin froh, dass ich mich für den Kurs entschieden habe.
Das Wickelkleid das ich nähen möchte, wird gerade von mir zugeschnitten. Wir brauchten etwas länger das Schnittmuster bzw. die Anleitung zu verstehen, da es in ganz fürchterliches Deutsch übersetzt ist und dann auch noch einige Schnittmusterbögen doppelt waren. Wir mussten also erstmal alles auseinander sortieren und ordnen. Daher habe ich es gerade mal geschafft, die einzelnen Schnittteile auszuschneiden und auf den Stoff zu stecken.
Diese Woche ist kein Kurs. Eine Hausaufgabe habe ich neben dem Zuschneiden trotzdem noch. Ich muss noch Einlage und Nahtband besorgen.
Und jetzt zum lang gehegten Wunsch den ich ja im Titel schon erwähnt habe.
Seit einiger Zeit geht mir immer wieder eine Overlock durch den Kopf.Brauch man eine solche Maschine, oder eher nicht. Und was ist dran an den Horror-Geschichten die im Internet über das einfädeln, Fadenspannung usw. kursieren?
Also vertagte ich erstmal eine Entscheidung.
Blöd nur, wenn man bei einem Stadtbummel direkt am Nähmaschinenfachhandel vorbei läuft, keine Kunden im Laden sind und man aus einer spontanen Eingebung einfach rein geht und mal nachfragt.
Bei der Beratung konnte ich ein Modell auch testen. Plötzlich waren meine Bedenken verflogen und es war ganz klar, dass ich unbedingt eine Overlock brauche.
Ein wenig geärgert hat mich dann aber das Verhalten der Verkäuferin auf meinen Wunsch eine Nacht über die Entscheidung schlafen zu wollen.
Plötzlich war die Maschine nur noch zweimal vorhanden, das Angebot 10% zu sparen nur noch für diese beiden gültig, am nächsten Tag wären sie dann wieder 100 Euro teurer und am besten sollte ich sie gleich kaufen. Außerdem störte mich, dass es nur Maschinen von einer Marke im Geschäft gab. Ich hätte gerne verschiedene Modelle verglichen.
Was soll ich sagen. Ich mag es nicht, unter Druck gesetzt zu werden und verließ den Laden ohne Overlock. Trotzdem ging mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf und ich führte ein langes Telefonat mit einer netten Dame von Nähpark.
Heute habe ich sie bestellt (eine Bernina 800 dl ist es geworden). Und obwohl ich immer gerne die Händler vor Ort unterstütze und gerade bei großer Technik ein Fan von Kundendienst in der Nähe bin, war mir dieser Service keine 200 Euro wert. Denn soviel weniger hat sie im Internet letztlich gekostet.
Jetzt bin ich schon ganz aufgeregt. Habe mich, dank einer Kollegin, mit Fachliteratur eingedeckt und unzählige Videos und Anleitungen angesehen. Hoffentlich kommt sie bald. Ich freu mich.
Ich werde natürlich berichten, wenn meine Bernina da ist und ich erste Erfahrungen gemacht habe.
Liebste Grüße
Fräulein Mai